Osteopathie

Die grundlegende Einsichten, dass der Körper alles enthält was er zu seiner Gesundung benötigt (Selbstheilungskräfte) und dass Geist, Körper und Seele eine Einheit bilden, stellen das Fundament der Osteopathie dar.

Osteopathie ist eine ganzheitliche, sanfte und nur mit den Händen ausgeführte Behandlungsmethode, die der Diagnose und Behandlung von Körperfunktionsstörungen dient. Der Osteopath widmet sich weniger den Symptomen sondern sucht die Ursachen der Beschwerden und das individuelle Gesundheitspotenzial des Patienten.

 

Was ist Osteopathie?

In der Osteopathie unterscheiden wir mehrere Gebiete:

  1. parietal (Bewegungsapparat)
  2. viszeral (Bauchorgane)

  3. craniosakral (Schädel, Rückenmarksflüssigkeit, Hirnhäute, Sinnesorgane, Kreuzbein)
  4. faszial (Faszien sind Bindegewebshüllen, welche den gesamten Körper miteinander verbinden und in Form halten)
  5. biodynamisch (spezielle Form zur Anregung der Selbstheilungskräfte)getreu dem Motto des Gründers der Osteopathie(Dr Still): Our task should be to find the health in the patient, anyone can find desease ( Unsere Aufgabe sollte es sein die Gesundheit im Patienten zu finden. Krankheit findet jeder)

 

Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Osteopathie ist für jedes Alter und jegliche Konstitution geeignet;

sowohl im präventiven Bereich (Neugeborene, erste Krankheitssymptome) begleitend (zB Skoliose, Kieferkorrektur)

als auch in der Nachbehandlung von Operationen, akuten Krisen oder Verletzungen

 

Anwendungsbeispiele:

bei Säuglingen und Kindern:

geburtsbedingte oder postnatale Gesichts- und Schädelverformungen, Mittelohrentzündungen, Schiefhals, Hüftdeformitäten, Lern- und Konzentrationsstörungen

bei Erwachsenen:

zB akute oder chronische Rückenschmerzen, Gelenkprobleme, Migräne, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Menstruationsprobleme, Unfruchtbarkeit, Burnout-Syndrom, Narbenbehandlung